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BLW-Chef Lehmann findet Initiativen unethisch

18 Jun 2019
(lid.ch) - Der Direktor des Bundesamts für Landwirtschaft (BLW) tritt ab und wechselt nach Ende Juni zu einer internationalen Organisation. Aus globaler Perspektive betrachtet findet er in Bezug auf die laufenden Initiativen vor allem wichtig, dass sie nicht angenommen werden.

Besonders die hohe Anzahl Initiativen habe ihn während seinen acht Jahren im Amt erstaunt, erklärte Bernard Lehmann im Abschiedsinterview mit der Bauernzeitung. Wann immer er sich eine Meinung bilden müsse, versuche er, die Situation mit der globalen Situation im Hinterkopf zu betrachten. So sei klar, dass sich die Welt viele der vorgeschlagenen Initiativen gar nicht leisten könnte. Hungersnöte würden drohen, global betrachtet wäre das Szenario vollkommen unethisch.

Forderungen der Gesellschaft nicht vereinbar

Überhaupt habe die AP22+ schon Anpassungen in die Richtung der aktuellen Initiativen gemacht. Die Gesellschaft sei aufmüpfig, viele würden nicht verstehen, dass die Forderung nach einer bäuerlichen, wirtschaftlich rentablen und naturnah produzierenden Landwirtschaft gar nicht vereinbar seien, so Lehmann weiter.

Mehr dazu im ausführlichen Interview: