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Studie: In der Krise steigt die Nachfrage nach Regionalem

(lid.ch) - In der Coronakrise haben noch mehr Kundinnen und Kunden zu Gemüse, Fleisch oder Bier aus der Region gegriffen. Das zeigt eine Studie der Hochschule Luzern (HSLU).

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten wollen vermehrt regionalen Produkten den Vorzug geben. Das zeigt gemäss Nachrichtenagentur SDA eine Studie der Hochschule Luzern (HSLU) zu Veränderungen des Konsumverhaltens in der Krise.

Während des Lockdowns im April haben 85 Prozent der Befragten angegeben, mindestens ab und zu auf die regionale Herkunft zu achten. Im Zuge einer zweiten Umfrage Mitte Juni, bei der gut 1'000 Personen befragt worden sind, waren es bereits 92 Prozent.

Als Gründe dafür geben die Forscher an, dass die Leute sich in kleineren Läden vor Corona besser geschützt fühlen, aber auch der Wunsch vieler Menschen, regionale Produzenten in der Krise zu unterstützen. Dazu kämen ökologische Gründe.

Auch im Detailhandel habe man gespürt, dass die Nachfrage nach regionalen Spezialitäten zugenommen habe, wie zum Beispiel Coop-Sprecherin Melanie Grüter sagt. Ähnlich tönt es bei Lidl Schweiz.

Lesen Sie dazu auch den LID-Artikel "Konsumenten wollen regionaler einkaufen"