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2020 war ein gutes Jahr für Schweizer Früchte

(lid.ch) – Weil aufgrund der Corona-Pandemie weniger Schweizerinnen und Schweizer ihre Ferien im Ausland verbracht haben, wurden mehr Früchte als üblich konsumiert.

Nach dem milden Winter haben sich die Obstkulturen in einem sehr guten Zustand präsentiert, schreibt der Schweizer Obstverband (SOV) in einer Mitteilung. Der frühe Vegetationsbeginn habe dazu geführt, dass die Kulturen in ihrer Entwicklung rund 10 bis 14 Tage Vorsprung hatten. Dies zog sich durch die gesamte Ernte.

Ende März und Anfang April kam es regional zu grösseren Frostschäden. Die weitgehend überdurchschnittliche Sonnenstunden während des Sommers hätten sich jedoch positiv auf die Qualität der Früchte ausgewirkt, denn diese sei hervorragend, heisst es weiter.

Da viele Menschen in der Ferienzeit in der Schweiz geblieben sind, wurden mehr inländische Früchte konsumiert. Dank der guten Ernten war das Abdecken der Nachfrage problemlos. Bei den Zwetschgen gab es gar eine Rekordernte. Stark im Trend waren den ganzen Sommer über Selbstpflückanlagen.